Deutscher Marinebund e.V.
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Marineverein Bielefeld

 

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Marine zu Besuch im Marineheim Bielefeld

Eine Abordnung der Besatzung Charly der Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ besuchte bei ihrem zweiten Patenschaftbesuchs in ihrem Patenland auch Bielefeld. Nach einem Besuch in Bethel, einer Stadtrundfahrt, einem Besuch bei der Firma Miele ging es zu einem Empfang des Oberbürgermeisters Pit Clausen (SPD). Danach folgte der gemütliche Teil des Bielefeld Besuchs. Organisiert vom Vorsitzenden des Marine-Vereins von 1897 Bielefeld e.V. wartete die Bielefelder Partybahn um von den Soldaten des Patenschiffs geentert zu werden. Mit viel guter Laune ging es dann quer durch die Stadt. Ein kurzer Fußmarsch und die Abordnung der Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ traf im Marineheim des Marine-Vereins Bielefeld ein, wo schon einige Mitglieder des Vereins warteten. Mit großem Hallo wurden die Marinesoldaten unter Führung ihres Kommandanten Fregattenkapitän Stefan Schulz und Kapitänleutnant Marcus Deutscher willkommen geheißen. Es entwickelten sich viele interessante Gespräche unter ehemaligen und aktiven Marineangehörigen und als die letzten Besatzungsmitglieder das Marineheim in Richtung Augustdorf verließen, waren alle der Meinung: das war ein toller Abend.

Dieter Schubert


 

40 Jahre Frauengruppe

Am Mittwoch, dem 24.02.2016 feierte die Frauengruppe im Marine-Verein von 1897 Bielefeld e.V. ihr 40 jähriges Bestehen. Am 24.02.1976 gründete Evelyn Rudolph zusammen mit 14 Frauen die Frauengruppe. Anfangs belächelt ist die Gruppe aus dem Vereinsleben heute nicht mehr wegzudenken. Inzwischen führt Inge Bockermann seit 34 Jahren das Ruder des Beiboots Frauengruppe. Neben vielen Aktivitäten wie gemeinsames Wandern oder Kegeln, den Besuchen bei verschiedenen Bielefelder Firmen, Ausflügen zu Weihnachtsmärkten oder Wochenendfahrten zu diversen Zielen stehen die Frauen auch immer mit Freude zur Verfügung wenn es heißt: „Wir brauchen ein Kuchenbuffet.“ Die weiteste Reise führte die Frauen nach Kanada wo die ehemaligen Vereinskameraden Heinz und Ruth Czychun besucht wurden.

Am Mittwoch, dem 24.02.2016 war es nun soweit, der 40te Geburtstag wurde gefeiert. Als Gäste waren geladen der Bezirksbürgermeister Detlef Knabe, der Ehrenvorsitzende Des Marine-Vereins Wulf Breipohl und der 1. Vorsitzende Hans-Dieter Schubert. Die Damen der Frauengruppe waren fast vollzählig erschienen und ließen sich von einigen Herren bewirten.

Nach den Grußworten des Bürgermeisters und des Vereinsvorsitzenden, einem hervorragenden Buffet, folgte ein kurzweiliges Programm bei dem sich besonders Bärbel Steinsiek mit lustigen Sketchen und einer Gesangsdarbietung hervortat. Der Sketch in dem sie als Frau Kaludrichkeit in der Praxis der Ärztin Evelyn Rudolph auftrat wurde mit sehr viel Applaus und Gelächter belohnt. Siegfried Burk spielte auf seinem Akkordeon bekannte Lieder bei denen kräftig mitgesungen wurde, und so fand der Abend zu später Stunde mit einem „Lagerfeuer“ und dem Absingen des Hängemattswalzers sein Ende.

Wir wünschen der Frauengruppe noch viele Jahre des Zusammenseins und auch weiterhin so viel Spaß und viele Aktivitäten. Bleibt so wie ihr seid.

Dieter Schubert      

 


 

MV Bielefeld - Bildungsreise nach Berlin

Der Marine-Verein  von 1897 Bielefeld e.V. absolvierte seine diesjährige  Bildungsreise über 4 Tage vom 25. bis 28. Juli 2015 in die Bundeshauptstadt Berlin und in den Spreewald. Die Hinreise mit 47 Kameradinnen und Kameraden erfolgte in einem voll besetzten Bus samstags ab dem Marineheim in Bielefeld. Bei gutem Wetter kamen die Teilnehmer im Hotel an. Dieses lag in unmittelbarer Nähe des Kurfürstendamms, so dass die zentralen Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erreicht werden konnten. Viele nutzten diese Möglichkeit als „freies Manöver“. Abends traf sich eine große Gruppe zum gemeinsamen Abendessen mit abschließendem Trunk in einer der vielen Gaststätten in unmittelbarer Nähe der Gedächtniskirche. Der zweite Tag, war ganz der „See und Seefahrt“ gewidmet. Dabei erfuhren wir, dass Berlin durch seine vielen Grün- und Wasserflächen einen hohen Erholungswert bietet. Eine 7-Seen-Fahrt an Bord eines Ausflugsschiffes ab Wannsee über den kleinen Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee, Griebnitzsee, Glieniker Lake, Jungfernsee und über die Havel zurück zum Wannsee lehrte uns, dass wir genau die seinerzeitige Grenze zwischen der Westberlin und der ehemaligen DDR befahren hatten. Offizielles und Geschichtliches hörten wir über den Bordlautsprecher, Inoffizielles von unseren Kameraden Udo Griesbach, der an der Ostseite der Grenze geboren und aufgewachsen war. Danach folgte die „City-Tour“, eine historische Schifffahrt zwischen Kanzleramt und Nicolaiviertel, eine Fahrt, die wenige Tage zuvor die Königin von England gemacht hatte, um sich mit der deutschen Kanzlerin zu treffen. Der zweite Abend war einem erinnerungsreichen Ereignis gewidmet. Wir verbrachten einen Berliner Abend im Ratskeller im Stadtteil Köpenick. Der „Hauptmann von Köpenick“, bekannt durch den Film mit Heinz Rühmann und stimmungsvoll dargestellt durch den Schauspieler und Sänger Jürgen Hilbrecht. Er führte uns in traditioneller Kleidung und mit stimmungsvollem Gesang durch die Berliner und Köpenicker Geschichte, wobei der eine oder andere Kamerad in seine Darbietungen einbezogen wurde. Wir hörten und sangen die bekanntesten Berliner Lieder bei einem zünftigen Abendessen. Am dritten Tag fuhr die Reisegesellschaften zum entfernten Spreewald und lernte bei einer unvergesslichen Kahnfahrt über die verwinkelte Spree bei zünftigen Broten und Spreegurken diesen unberührten Teil Deutschlands kennen. Der vierte Tag war ganz dem Deutschen Bundestag gewidmet. Im Reichstagsgebäude wurden die Bielefelder von einer sympathischen Dame empfangen, die ausführlich über die Sitzordnung der Abgeordneten und ihren wöchentlichen Arbeitsablauf informierte. Danach wurden die Kameradinnen und Kameraden von einem Mitarbeiter der Bielefelder Bundestagsabgeordneten Christina Kampmann begrüßt. Sie selber war dienstlich in ihrem Wahlkreis in Bielefeld und konnte diese Aufgabe nicht wahrnehmen. Abschließend bestand die Möglichkeit die großartige Glaskuppel des Bundestagsgebäudes zu erkunden und von hier aus den Blick über Berlin zu genießen. Die Rückfahrt verlief mit manchem Gespräch über eine geglückte Bildungsreise 2015, wobei der Dank Dieter Schubert galt der alles bestens organisiert hatte

Wulf Breipohl

 


 

Tag der offenen Tür beim Marine-Verein von 1897 Bielefeld e.V.

„Mensch. Schifffahrt. Meer“. Mit diesen Themen beschäftigt sich der Marine-Verein Bielefeld e.V. „Bielefeld liegt zwar nicht an der Küste und außer dem Obersee gibt es kein Wasser in Bielefeld. Der Marineverein verfügt trotzdem seit fast 120 Jahren über ein aktives maritimes Vereinsleben und gehörte einmal zu den größten Marinekameradschaften in Deutschland!“ so der erste Vorsitzende Hans-Dieter Schubert. Am „Tag der offenen Tür“ konnten alle Bielefelder Bürger das Marineheim besuchen und wurden mit reichlichen Informationen versorgt. Es wurden alle Aktivitäten des Vereins präsentiert. Dazu gehörten: eine Amateurfunkstation, Knotenstand, Segeln, Bootsfahrschule, Frauengruppe und ein maritimes Bücherantiquariat. Es wurden vor Ort Funkverbindungen aufgebaut und ein Flohmarkt mit maritimen Artikeln regte die Kauflust an. Auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Ein Grillstand und ein Getränkewagen luden zum Verweilen ein. Der Shanty Chor MK Bielefeld war mit 35 Sängern vor Ort und lud zum Mitsingen ein. Der Deutsche Marinebund e.V. hatte sein Infomobil aufgebaut, wo die Besucher einiges über Mensch, Schifffahrt und Meer von gestern und heute erfahren konnten. Auch Petrus hatte ein Einsehen und präsentierte den ganzen Tag über trockenes und nicht so heißes Wetter.

Text und Fotos: Hans-Dieter Schubert/Wulf Breipohl

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Marineverein Bielefeld

Die jährliche Bildungsfahrt des Marinevereins Bielefeld führte vom 15. bis 17. August nach Laboe, Rendsburg und Kiel. Es nahmen 53 Kameradinnen und Kameraden teil, die alle im Hotel Admiral Scheer übernachteten. Begrüßt wurde die Crew vom Historiker des DMB, Dr. Jann M. Witt, der als erste Amtshandlung den belgischen Kameraden Ludo Verhulst, Vizepräsident der Association Nationale des Anciens de la Force Navale Belgique / Nationale Verenigung Oudgedienden Van de Zeemacht in Belgien und Ehrenmitglied im MV Bielefeld, mit dem „Orden des Deutschen Marinebundes e.V.“ auszeichnete. Anschließend erklärte er in fundierter Form das gesamte Areal des Marineehrenmals. Der Freitag endete mit einer ergreifenden Kranzniederlegung „in Anzug 1. Geige“ in der Gedenkhalle des MEM und einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant „Heimathafen“. Der Samstag war gänzlich Rendsburg gewidmet. Der Vorsitzende der MK Rendsburg und gleichzeitig Vorsitzender des Sozialwerks im DMB Hermann Peters übernahm die Betreuung, die in den Seeterrassen an der Hochbrücke mit Schwebefähre und der Begrüßungsanlage begann. Die Begrüßungsanlage wurde in kurzem Zeitraum von großen und kleineren Schiffen verschiedener Nationalitäten aus beiden Richtungen passiert, was die internationale Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals untermauerte. Die Ausführungen des Kameraden Peters waren hochinteressant. Bei dem anschließenden Stadtrundgang wurde zum Ausdruck gebracht, dass die Städte und Gemeinden am Kanal leider immer mehr in finanzieller Not sind. Die Rückkehr nach Kiel erfolgte per Schiff in gut 4 Stunden auf dem Kanal, wobei das Ein- und Ausschleusen einen besonderen Höhepunkt darstellte. Der Tag endete gegen Mitternacht, weil ein Vereinsabend mit Singen von Shantys und Seemannsliedern mit Akkordeonbegleitung anstand, eine feuchtfröhliche Angelegenheit. Am Sonntag nach dem Auschecken aus dem Hotel Admiral Scheer fuhr die Mannschaft nach Kiel und besuchte die Stadt- & Schifffahrtsmuseen Fischhalle und Warleberger Hof. Besonders die imposante historische Fischhalle von 1910 direkt an der Kieler Förde gelegen,  zeigt in einer Dauerausstellung die maritime Geschichte der Hafen-, Marine- und Werftenstadt Kiel mit ihren Verbindungen in alle Welt. Das lies bei manchem (Ex-) Seemann wehmütige Erinnerungen an seine Fahrenszeit aufkommen. Zum Nachlesen und als Erinnerung erhielten alle Reiseteilnehmer eine selbst erstellte vielseitige Reisebroschüre über diese Bildungsreise.

Wulf Breipohl


 

Marine-Verein ehrt langjährige Mitglieder


Claudia Schubert-Zielesch, Günther Feiertag, Ewald Lünse, George Schessmer, Waldemar Gressik, Siegfried Burk,
Inge Bockermann, Wulf Breipohl, Hans-Dieter Schubert.

Der Marine-Verein von 1897 Bielefeld e.V. führte am 11.02.2014 seine Jahreshauptversammlung durch. Unter Führung des 1. Vorsitzenden Hans-Dieter Schubert wurden ein Jahresrückblick 2013 und eine Vorschau auf das Jahr 2014 gehalten. Ein Höhepunkt 2014 ist eine Wochenendbildungsreise nach Laboe (Marineehrenmal), Kiel und Rendsburg. Außerdem informierten die Gruppierungen des Marine-Vereins, Frauengruppe, ehemalige Z5er, Segler und Funker über ihre Tätigkeiten 2013 und 2014.
Es standen folgende Wahlen an: 1. Vorsitzender Hans-Dieter Schubert, Schatzmeister Siegfried Burk und Schriftführerin Claudia Schubert-Zielesch. Alle drei wurden in ihren Ämtern für 2 weitere Jahre bestätigt.
Verschiedene Vereinsmitglieder wurden wie folgt geehrt:
George Schesmer für besondere Verdienste mit der Verdienstnadel des Marinevereins
Für langjährige Mitgliedschaft in Marine-Verein und im Dachverband Deutscher Marine Bund (DMB): Günter Feiertag (40 Jahre), Brigitte Prenzel und H.-P. Weber (10 Jahre)
Für langjährige Mitgliedschaft im Marine-Verein: Ewald Lünse (50 Jahre), Roland Kreier-Hardung (40 Jahre), Waldemar Gressik und Gerd Hein (10 Jahre)
Die Ehrungen wurden vom 1. Vorsitzenden Hans-Dieter Schubert und dem Bezirksleiter Minden-Ravensberg im DMB Wulf Breipohl vorgenommen.
Gäste und Interessierte können den Marine-Verein an jedem 2. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr zu seinen Monatsversammlungen, immer mit interessanten Vorträgen, im Marineheim in der Huchzermeierstr. 9, Ortsteil Schildesche besuchen. Außerdem findet jeden Sonntagmorgen ab 10:30 Uhr eine Reesback (Frühschoppen) statt. Besuchen Sie uns!

 


 

Der jährliche Ausflug des MV Bielefeld fand diesmal als Bildungsfahrt nach Antwerpen statt, vor Ort bestens organisiert von Rita und Ludo Verhulst, beide Ehrenmitglieder im MV Bielefeld,  wobei Ludo Verhulst auch Präsident der „Vereinigung der Outgedienten“ in Antwerpen ist. 50 Mitglieder und Gäste, auch von der MK Minden, wurden am Freitagmittag in Lier, einer kleinen historischen Stadt nahe Antwerpen, von den belgischen Freunden wahrgenommen. Nach einem Stadtrundgang mit ausführlichen Erklärungen folgten eine Bootsfahrt auf den grachtenförmigen Gewässern und eine Besichtigung des beeindruckenden Zimmerturmes. Anschließend fuhr der Bus nach Antwerpen. Nach dem Abendessen im Hotel wurde der imposante Bahnhof Antwerpen-Centraal besichtigt, dessen Bauweise und Akustik dazu führten, einige Seemannslieder und Shanties zum Besten zu geben. Am Samstag standen die Besichtigung des maritimen MAS-Museums (Museum aan de Stroom), eine Hafenrundfahrt,  sowie der Besuch der St. Paulus Kirche und des Rathauses im Programm, die beiden letztgenannten beeindruckende Bauwerke. Auch die Kameradschaftspflege kam nicht zu kurz. Sie wurde beim Abendessen mit den belgischen Freunden auf dem Heimschiff „Der Knokke“, einem ausgemusterten Minenräumschiff, intensiviert. Der Abend endete damit, dass im Kreise traditionell „Guten Abend, gute Nacht“ gesunden wurde. Am Sonntagmorgen spazierte die Reisecrew gemütlich durch die Antiquitätenstraße zum traditionellen Vogelmarkt, vorbei am Stadtfestsaal, dem Rubenshaus und der berühmten Liebfrauenkathedrale, die eines Besuches würdig war. Nach einem schnellen Imbiss auf „Der Knokke“ und dem gebührenden Kutterläufer hieß es Abschied nehmen von Antwerpen. In Erinnerung bleibt bei allen 50 Teilnehmern ein ereignisreiches, kulturelles Wochenende.

Wulf Breipohl

 

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